Wir verloren gegen ein starkes, sympathisches Roche. Thomas fand das Spiellokal nicht auf Anhieb und wurde von einem Einheimischen noch in die falsche Richtung geschickt. Der Mannschaftsleiter erlaubte mir grosszügigerweise das Handy anzulassen, so dass ich Thomas mit einer halben Stunde Verspätung zum Spielort lotsen konnte.
Doch nun der Reihe nach: Bevor Thomas am Brett sass, hatte Nik leider bereits die Dame eingestellt und musste aufgeben. Stefan T. hatte die Wahl, ein ewiges Schach zu akzeptieren oder einen Zentrumsbauern zu verlieren. Er entschied sich für das Remis. Mein Gegner verpasste zum Glück einmal einen voraussichtlichen Gewinnzug. Danach bot er mir ein Remis an, welches ich annahm, da ich keinen Weg sah, die Partie noch zu gewinnen. Roger verlor nach einer schönen Kombination des Gegners in ausgeglichener Stellung eine Figur und musste aufgeben. Hansruedi spielte stark, gewann eine Figur und konnte trotz noch langer Gegenwehr die Partie besonnen gewinnen. Die Hypothek von einer halben Stunde weniger, wurde Thomas nach starkem Spiel zum Verhängnis. In einer komplizierten Stellung, verlor er unglücklich in Zeitnot. Roche war an allen Brettern stärker besetzt und gewann schlussendlich verdient.
Stefan Bollinger
| Roche 1 (1916) | – | Trubschachen 2 (1751) | 4 | : | 2 |
| Erwartung | 3½ | : | 2½ | ||
| Markus Hänggi (2005) | – | Thomas Felder (1831) | 1 | : | 0 |
| Josef Koch (1980) | – | Stefan Thuner (1878) | ½ | : | ½ |
| Ulrich Nyffeler (1944) | – | Stefan Bollinger (1700) | ½ | : | ½ |
| Burkhard Golf (1869) | – | Roger Kohler (1791) | 1 | : | 0 |
| Tobias Stopka | – | Nik Bürki (1543) | 1 | : | 0 |
| Christoph Nimptsch (1782) | – | Hans-Rudolf Locher (1761) | 0 | : | 1 |
